Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 21.05.2018

3 Tage in Quiberon

 

Östereich, Frankreich  2018, Spielfilm, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Emily Atef, mit Marie Bäumler, Birgit Minichmayr, Charly Hübner

Im Jahr 1981 ist Romy Schneider  eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt. Um vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig zur Ruhe zu kommen, gönnt sie sich mit ihrer besten Freundin Hilde  drei Tage Auszeit in dem bretonischen Kurort Quiberon – das ist zumindest der Plan. Denn mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als Schneider trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse einem Interview mit dem Stern zustimmt. Schon bald treffen der Reporter Michael Jürgs  und der Fotograf Robert Lebeck  in Quiberon ein. Zwischen den Vieren entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell, das sich über die kompletten drei Tage hinzieht und für alle Beteiligten eine echte Belastungsprobe ist. Das Interview wird legendär…


Die Pariserin – Auftrag Baskenland

 

Frankreich  2018, Komödie, 95 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Ludovic Bernard, mit Elodie fontan, Florent Peyre

In wunderschönen Bildern erzählt Regisseur Ludovic Bernard in "Die Pariserin - Auftrag Baskenland" eine temporeiche und witzige Liebesgeschichte um die bildschöne, erfolgreiche Großstadtpflanze Sybille, die im Auftrag ihrer Firma ins malerische Baskenland reist, um einen alteingesessenen Familienbetrieb aufzukaufen und an dessen Stelle einen Supermarkt zu errichten.
Schnell wird sie mit der Sturheit der illustren Dorfbewohner und deren unvergleichlicherer Lebensart konfrontiert und erliegt allmählich dem Charme des liebenswerten Machos Ramunxu, der ihr zeigt, worauf es im Leben statt Geld und Erfolg wirklich ankommt: Liebe, Freundschaft und Loyalität.


Eldorado

 

Schweiz, Deutschland 2018, Dokumentation, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Markus Imhoof

Die Flüchtlingskrise greift der Schweizer Markus Imhoof mit seiner Doku "Eldorado" auf. Imhoof, der zuletzt mit "More than Honey" einen Überraschungserfolg landete und mit "Das Boot ist voll" schon einmal das Thema behandelte, geht es mit persönlichen und historischen Bezug an, was es auch dem Zuschauer näher bringt und seinen Film von anderen Dokus abhebt. Er erzählt von seiner italienischen Pflegeschwester Giovanna, die seine Familie im Zweiten Weltkrieg bei sich aufnahm. Ihre Mutter wollte ihr ein sichereres und besseres Leben in der vom Krieg unberührten, weil neutralen Schweiz ermöglichen. Imhoof zeigt Parallelen wie diese zwischen heute und damals auf bis hin zu absurden Details, dass damals wie heute den Flüchtlingen Nummern auf die Kleidung geheftet werden. Das einzige Gold, das die Flüchtlinge in Europa zu sehen bekommen, ist das der Wärmefolie, die in einer bitteren Anspielung zum Titel gezeigt wird. Imhoof kommentiert die Situation nicht larmoyant, er stellt nur fest, wie es ist, aber das ist erschütternd genug und ein Aufruf an alle etwas zu ändern.


Isle of Dogs

 

USA Deutschland 2018, Spielfilm, 101 Minuten
Regie: Wes Anderson

Wes Anderson eröffnet nach "Grand Budapest Hotel" erneut die Berlinale mit seinem zweiten Animationsfilm nach "Der fantastische Mr. Fox". Look und Ästhetik mögen anders sein und sich eher an japanischen Vorbildern orientieren, was der für den Regisseur typischen strengen Kadrage sehr entgegenkommt, trotzdem ist er ein typischer Anderson. Wie gewohnt konnte er ein All-Star-Cast für die Stimmen gewinnen, die ihren Anteil dazu beitragen, diese Geschichte eines Jungen und seines besten Freundes zu einem großen Vergnügen zu machen.


Solo . A Star War Story

 

USA  2018, Spielfilm, 135 Minuten
Regie: Ron Howard, mit Alden Ehrenreich, Donald Glover

Bei einer Reihe waghalsiger Abenteuer in der düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo (Alden Ehrenreich) seinen späteren Co-Piloten Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian (Donald Glover). Solo: A Star Wars Story markiert den Beginn der außergewöhnlichen Freundschaft des wohl ungewöhnlichsten Helden-Duos der Star-Wars-Saga!

Unter der Regie von Oscar[r]-Preisträger Ron Howard begeistern in Solo: A Star Wars Story Alden Ehrenreich als Han Solo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover als Lando Calrissian, Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge sowie Joonas Suotamo als Chewbacca.


Madame Aurora und der Duft von Frühling

 

Frankreich 2017, Komödie, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Blandine Lenoir, mit Agnès Jaoui, Thibault de Montalembert

"Eine erfrischende, herzerwärmende Komödie mit einer grandiosen, optimistisch stimmenden Agnès Jaoui" Die lebensfrohe Aurora hat zwei Töchter, ist geschieden und steht mitten im Leben. Doch plötzlich wird ihre Welt durcheinandergewirbelt: Aurora erfährt, dass sie Großmutter wird, fliegt aus ihren Job und muss zu allem Überfluss feststellen, dass Älterwerden nicht so einfach ist. Von Beratungsterminen beim Jobcenter, verrückt spielenden Hormonen, Konflikten mit ihren Töchtern und misslungenen Dates, wird Aurora mit den Herausforderungen des Lebens konfrontiert. Als Aurora dann ihrer Jugendliebe Christophe wiederbegegnet, wird aber alles noch einmal ganz anders. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Mano und ihren beiden Töchtern erlebt Aurora mehr und mehr, dass man etwas loslassen muss, um neu beginnen zu können.


Die Verlegerin

 

USA 2017, Spielfilm, 117 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Steven Spielberg, mit Meryl Streep, Tom Hanks

In den 1970er Jahren übernimmt Katharine „Kay“ Graham das Unternehmen ihrer Familie – die Washington Post – und wird so zur ersten Zeitungsverlegerin der USA. Schon bald darauf bekommt sie die volle Last dieser Aufgabe zu spüren: Post-Chefredakteur Ben Bradlee und sein Reporter Ben Bagdikian haben vom Whistleblower Daniel Ellsberg geheimes Wissen über die sogenannten Pentagon Papers, Dokumente, die brisante Informationen über Amerikas Rolle im Vietnam-Krieg enthalten, in Erfahrung gebracht. Die beiden Vollblutjournalisten wollen die Informationen um jeden Preis veröffentlichen, trotz aller etwaigen rechtlichen Konsequenzen.


Maria Magdalena

 

Großbritannen 2018, Spielfilm, 120 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Garth Davis, mit Rooney Mara, Joaquin Phoenix

Aus einer völlig neuen Perspektive erzählt Garth Davis das Leben von Jesus Christus noch einmal neu: Maria Magdalena, gespielt von der gewohnt großartigen Rooney Mara, steht im Mittelpunkt dieser feministischen Neubearbeitung der größten Geschichte aller Zeiten. Joaquin Phoenix spielt Jesus.


Djam

 

Frankreich  2017, Spielfilm, 96 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Tony Gatlif, mit Daphne patakia, Simon Abkarian

Die Griechin Djam geht nach Istanbul, um dort für ihren Vater eine Motorteil für dessen Boot zu besorgen. Dort trifft sie die Französin Avril, die in die Türkei kam, um dort in der Flüchtlingshilfe zu arbeiten, aber gestrandet ist, weil sie kein Geld hat. Djam nimmt sich ihr an und spielt ihr Musik aus ihrem Land vor, Rembetiko. Gemeinsam verleben sie ein paar Tage voller Freiheit.
Drama des preisgekrönten Filmemachers Tony Gatlif ("Gadjo dilo - Geliebter Fremder"), der hier nicht nur von zwei unterschiedlichen, unabhängigen, jungen Frauen erzählt, sondern auch vom Rembetiko und dessen Lebensgefühl. Die junge Schauspielerin Daphne Patakia wurde hochgelobt für ihre Titelrolle in der Cannes-Weltpremiere.


Was werden die Leute sagen

 

Norwegen Deutschland  2017, Spielfilm, 106 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Iram Haq, mit Maria Mozhadah, Adilf Hussain

Die fünfzehnjährige Nisha lebt ein Doppelleben. Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren ihre beiden Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Sie hat Angst und fühlt sich allein in der Fremde. Aber Stück für Stück entdeckt sie das Land und die Kultur ihrer Familie.

WHAT WILL PEOPLE SAY ist ein emotionaler Film über Liebe und Courage und darüber, seinen eigenen Weg zu finden. Und es ist eine komplexe Geschichte über die Liebe zwischen Eltern und Kindern und wie schwer es manchmal ist, beide Seiten zu verstehen.


Euphoria

 

Schweden, Großbritannien  2017, Spielfilm, 98 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Lisa Langseth, mit Alicia Vicander, Charlotte Rampling, Eva Green

Seit Jahren hatten die Schwestern Ines (Alicia Vikander) und Emilie (Eva Green) keinen Kontakt mehr zueinander. Jetzt aber erhält Ines eine dringliche Einladung Emilies, sie auf einer mysteriösen Europareise zu begleiten. Sie willigt ein, wenn auch widerstrebend. Erst als sie ihr Ziel erreichen, ein geheimnisvolles Schloss inmitten einer abgelegenen Waldlichtung, begreift Ines, warum Emilie sie an genau diesen Ort geführt hat. Sechs Tage bleiben den Schwestern sich mit ihrer bewegten Vergangenheit, die sie auf völlig unterschiedliche Lebenswege geführt hat, mal temperamentvoll, mal melancholisch auseinanderzusetzen. Marina (Charlotte Rampling), die Leiterin des surrealen Anwesens, wird dabei für die Schwestern zu einer vermittelnden Instanz...

Mit EUPHORIA gelingt der schwedischen Regisseurin Lisa Langseth ein atmosphärisch dichter, emotionaler und spannender Film, in dem dunkle Geheimnisse, Lügen und Verrat dreier starker Frauen eine wichtige Rolle spielen. EUPHORIA ist ein fein geschliffenes Drama über Familie, Leben und Vergänglichkeit mit Oscar[r]- Preisträgerin Alicia Vikander (THE DANISH GIRL, TOMBRIDER), Eva Green (CASINO ROYALE, DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER) sowie der legendären Charlotte Rampling (45 YEARS) bemerkenswert in Szene gesetzt.


Zeit für Utopien

 

Östereich, 2018, Dokumentation, 98 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Kurt Langbein

Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft. Gibt es nach dem Zusammenbruch des "realen Sozialismus" neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierender Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt? Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.


Das etruskische Lächeln

 

USA  2017, Spielfilm, 108 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Oded Binnum, Mihal Brezis, mit Brian Cox

Rory ist ein grantelnder Einzelgänger. Doch als er schwer krank wird, muss er seine schottische Insel, auf die er sich zurückgezogen hat, verlassen und nach San Francisco in eine Klinik zur Behandlung. Widerwillig zieht er zur Familie seines ihm fremd gewordenen Sohnes. Er lernt Museumskuratorin Claudia kennen und durch sie einen neuen Blick auf das Leben.
Bewegendes Drama nach Jose Luis Sampedros Roman um einen alten, schwerkranken Mann, der sich durch die Beziehung zu seinem Enkel auch seinem entfremdeten Sohn wieder annähert. Brian Cox gibt den grantelnden alten Mann in der optimistischen Familiengeschichte.


Der Buchladen der Florence Green

 

Spanien, Großbritannien 2017, Spielfilm, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Isabel Coixet, mit Emily Mortimer, Bill Nighy

DER BUCHLADEN DER FLORENCE GREEN, eine feinsinnig verfilmte Adaption des Romans Die Buchhandlung der britischen Schriftstellerin Penelope Fitzgerald, zelebriert die Liebe zur Literatur: Florence Green (Emily Mortimer) hat früh ihren Mann verloren, doch ihre gemeinsame Liebe zu Büchern aller Art lässt sie nicht los. Sie investiert ihr gesamtes Vermögen in die Verwirklichung ihres Traums von einem eigenen Buchladen - ausgerechnet im verträumten englischen Hardborough, Ende der 50er Jahre, wo die Arbeiter dem Bücherlesen skeptisch gegenüberstehen und die Aristokratie energisch vorgibt, was Hochkultur ist und was nicht. Doch trotz der Widerstände hat sie Erfolg und rasch finden auch progressive, polarisierende Werke wie Nabokovs Lolita oder Bradburys Fahrenheit 451 bei den Dorfbewohnern Anklang. Vor allem der seit langem zurückgezogen lebende Mr. Brundish (Bill Nighy) findet Gefallen am neuen Buchladen und dessen Besitzerin. Doch Florence Greens sanfte Kulturrevolution bleibt nicht unbemerkt: Die alteingesessene graue Eminenz Violet Gamart (Patricia Clarkson) befürchtet einen Kontrollverlust in ihrem Heimatdorf und steht den radikalen Veränderungen mit Argwohn gegenüber. Mit aller Macht versucht sie Florence Steine in den Weg zu legen und die beiden Frauen beginnen eine Auseinandersetzung über Moderne und Konvention.


Maria by Callas

 

Frankreich 2017, Dokumentation, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Tom Wolf

Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in MARIA BY CALLAS ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten. Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese besondere Frau in ihrem Tiefsten bewegte und welche Resümees sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das amivalente Schicksal mit solch einer Begabung gesegnet zu sein.

Aus mannigfachem Archivmaterial webte Regisseur Tom Volf ein sehr persönliches Porträt des Weltstars. Den roten Faden bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahre 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf einen immensen Reichtum an unterschiedlichsten Zeugnissen wie private Fotos und Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Mediendokumente. In TV- oder Radiointerviews oder auch in ihren Briefen (gesprochen von Eva Mattes): Immer sind es die Worte von Maria Callas selbst, die ihr Leben erzählen. Kunstvoll vervollständigt wird die Erzählung durch insgesamt 10 ausgesungene Arien. MARIA BY CALLAS ist weit mehr als ein klassischer Dokumentarfilm: Tom Volf wirft einen Blick in die Seele einer der bedeutendsten Sängerinnen überhaupt, die mit ihrer Berühmtheit immer haderte. Darüber hinaus ist die raffiniert arrangierte Collage auch Zeitzeugnis einer großen Ära und zeigt Aufnahmen berühmter Weggefährten der Operndiva wie Grace von Monaco, Luchino Visconti oder Elizabeth Taylor.


Der letzte Dalai Lama?

 

USA  2016, Dokumentation, 82 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Mickey Lemle

Seit nun mehr als eintausend Jahren lehrt die Buddhistische Psychologie Techniken, um destruktive Emotionen zu überwinden. Und auch namenhafte Forscher, sowie immer mehr Praktizierende in der westlichen Welt erkennen heute, dass die tibetanische Philosophie weit mehr ist als eine Religion, sie gilt als Wissenschaft des Geistes.

DER LETZTE DALAI LAMA? ist persönliches Portrait und spirituelles Testament und zeigt den progressiven Versuch einer Versöhnung zwischen alten Traditionen und moderner Wissenschaft.


Die grüne Lüge

 

Österreich 2017, Dokumentation, 93 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Werner Boote, mit Kathrin Hartmann

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.


Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste

 

Deutschland 2018, schwarze Komödie, 99 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Axel B. Steinmüller, mit Josef Hannesschläger, Maik von Epple

Sie haben sich auch schon immer gefragt, warum Siegfried Teitelbaum sterben musste? Sie werden die ganze und ungeschminkte Wahrheit über eines der best gehütesten Geheimnisse der jüngsten Vergangenheit erfahren. Vergessen sie all die Gerüchte, die Lügen der offiziellen Stellen und lernen sie Stefán kennen. Einen überaus begabten Künstler – in zweifacher Hinsicht. Als Profikiller, im Auftrag einer Geheimorganisation und als talentierter Zeichner und Maler....
Ein Kino Knaller für wenig Kohle. Dieses absurdes Killer-Märchen mit doppeltem Boden wurde in München mit wenig Geld gedreht – überzeugt aber mit hoher Qualität. Als Schauspieler mit dabei: Josef Hammerschläger, bekannt durch die Rosenheim-Cops.


Pawo

 

Deutschland, Indien 2016, Spielfilm, 121 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Marvin Litwak, Sonam Tseten, mit Shavo Dorjee

Nach dem Tod seines Vaters realisiert der junge Tibeter Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Getrieben von der Angst, die Seele seines Vaters könne nie wiedergeboren werden solange er trauert, beschließt er zu handeln. Er wird während des letzten großen Aufstands der Tibeter verhaftet und durchlebt sechs Monate Haft und Folter in einem chinesischen Gefängnis. Als er von seiner Mutter freigekauft wird, muss er seine Familie und sein Land verlassen. Nach einem mehrwöchigen Fußmarsch über das Himalaya-Gebirge landet er schließlich im Exil in Indien. Zwischen den engen Gassen der tibetischen Enklave in Delhi muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder dem andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden.